Vor drei Jahren liefen alle Schüler der Michael –Ende – Schule für eine Schule im Tschad um Geld.

Über 14 Tausend Euro kamen zusammen.

Damit wurden in der Schule Böden verlegt, Wände eingezogen und das Dach neu gedeckt.

Eine Woche vor Ostern besuchten ehemalige Schülerinnen dieser Schule unsere Schüler und erzählten von ihrem Land, beantworteten Fragen und brachten ein Geschenk mit.

Die Kinder freuten sich sehr, weil sie nun erfahren haben, was mit dem erlaufenen Geld geschehen ist.

 

  

Hier ein kleiner Bericht einer Schülerin der 4. Klasse:

In unserer Religionsstunde bekamen wir Besuch von zwei Mädchen aus dem Tschad.

Sie waren gekommen, um sich für das Geld, das die Michael – Ende – Schule im Jahr 2013 nach einem Sponsorenlauf gspendet hatte, zu bedanken.

Wir erfuhren, dass die ca. 14.500 Euro für die Emanuel – Schule dort verwendet wurden.

Mit dem Geld hat die Schulverwaltung feste Klassenzimmer bauen lassen.

Jetzt fehlt ihnen nur noch eine Wasserleitung.

Noch müssen die Kinder mühselig das Wasser mit Eimern aus einem Brunnen pumpen.

Aus dem Tschad haben uns die Mädchen ein wunderschönes Geschenk überreicht: einen Ballaphon – Spieler, aus Holz geschnitzt.

Zum Schluss durften wir noch viele Fragen stellen.(Anina Kl. 4a)

Am Donnerstag, den 19.März bekamen wir 10. Klässler im katholischen Religionsunterricht Besuch von zwei ehrenamtlichen Sterbebegleitern. Wir durften Frau Koch-Rapp und Herrn Schreiber von der Ambulanten Hospiz-Gruppe Bruchsal & Umgebung für zwei Schulstunden willkommen heißen. Das Thema dieser zwei Religionsstunden ging um Leben und Tod. Sie erzählten uns zunächst etwas über die Gründung des Hospiz-Dienstes. Danach durften wir alles über das Thema Sterbebegleitung nach fragen und bekamen sehr ausführliche und persönliche Antworten zurück. Dadurch kamen wir immer lebhafter ins Gespräch und die beiden schilderten uns eindrückliche Beispiele aus ihrer bisherigen Arbeit mit Sterbenden. Sie gaben uns auch Ideen zur Trauerbewältigung. So saßen wir 14 Schülerinnen und Schüler im Stuhlkreis in dessen Mitte eine brennende Kerze stand. Dazu legte Frau Koch-Rapp eine Rose, eine Taschenuhr und einen Abschiedsbrief.
Zum Abschluss hat Herr Schreiber uns ein Märchen von der „Traurigen Traurigkeit“ vorgetragen. Darin ging es um den Sieg der Hoffnung über die Traurigkeit. Es kam dann noch die Rede auf den „Leichenschmaus“, die übliche, hoffnungsvolle Einladung nach einer Beerdigung. Das Endergebnis ist, dass der Tod eine Tatsache ist mit der wir uns junge Menschen auseinander setzen müssen. Wir sind mitten im Leben. Der Besuch von Vertretern der Hospizgruppe soll zum festen Bestandteil des Religionsunterrichts an unserer Schule werden.

Anja Müller, Elena Jankovic (Klasse 10a)

(an) Wieder sind im Rahmen der Projektprüfung Mitte März viele verschiedene Gewerke entstanden, die den Schülern einen nachhaltigen Nutzen erfüllen.

Während sich manche Projektprüfungsgruppen mit theoretischen Inhalten beschäftigten und ihre Themen präsentierten, so entstanden bei anderen Gruppen praktische Dinge, welche die Schüler im Alltag benutzen können, z.B. auf Palettenmöbeln chillen, im Barfußpfad laufen, auf der Picknickbank vespern oder auch die tollen Holzspiele in Großformat bespielen. Ein Hochbeet ist entstanden und ebenso ein Bachlauf, der das Wasser im Schulteich umwälzen soll.

Es entstehen in jedem Jahr weitere Gegenstände die den Schulalltag verschönern, die Ideen gehen nie aus.